Kokosöl gegen Vitiligo

Immer wieder kommen beim Thema Weißfleckenkrankheit Diskussionen über alternative Ansätze zur Therapie auf. Die herkömmlichen Methoden sind oft nicht zufriedenstellend im Endergebnis. Dazu kommt, dass sie langwierig und kostspielig sind, da die Krankenkassen sich weigern, bestimmte Kosten zu erstatten. Ein noch weitgehend unbekanntes Hausmittel, welches unter Umständen helfen könnte, ist Kokosöl. Wir zeigen, welche Wirkungen es hat und warum es betroffenen Menschen mit weißen Hautflecken eventuelle Vorteile verschaffen könnte. Denn in der allgemeinen Hautpflege kommt es bereits seit Jahrzehnten zum Einsatz und ist überaus beliebt. Der Großteil aller Anwender ist überzeugt von der verjüngenden Eigenschaft.

Vitiligo und Kokosöl: Auswirkungen auf die Schilddrüse

Probleme mit der Schilddrüse sind bei Personen mit autoimmunen Erkrankungen statistisch gesehen recht oft anzutreffen. Sowohl ein zu schnell arbeitender als auch ein zu langsam funktionierender Stoffwechsel sind hier die beiden Hauptkrankheiten. Kokosöl wird schon lange als Hilfsmittel gegen eine Unterfunktion derselben genutzt. Hier sorgt es zuverlässig dafür, die überschüssigen Fette abzubauen, die aus der Unterfunktion resultieren. Die Vermutung, dass es daher auch bei Vitiligo als alternatives Mittel in Frage kommt, liegt also nahe. Möglicherweise könnten die über die Nahrung konsumierten Bestandteile ebenso für die äußerliche Behandlung geeignet sein.

Vitiligo: Kokosöl wirkt antioxidantisch

Vitamin E ist eines der stärksten Antioxidantien, die überhaupt existieren. In Kokosöl sind davon besonders große Mengen enthalten. Der wissenschaftliche Name lautet Alpha-Tocopherol. Es gilt als Erneuerer für Zellen und Gewebe. Die Alterung der Haut kann durch eine ausreichende Zufuhr gebremst werden und bekommt damit ein gesünderes Aussehen. Diese verjüngenden Auswirkungen sind möglicherweise bei Vitiligo von Bedeutung. Der Abbau von Sauerstoffradikalen ist eine weitere Eigenschaft, die hier nützlich ist. In der Medizin kennen wir sie vor allem unter dem Namen oxidativer Stress.

Kokosöl oral einnehmen gegen Vitiligo?

Kokosöl wirkt sowohl oral eingenommen, als auch äußerlich in die Haut einmassiert. Beide Anwendungsverfahren haben Vorteile. Bei schulmedizinischen Vorgehensweise zur Bekämpfung von Vitiligo wird ebenso auf eine Kombination aus äußerlicher und innerlicher Therapie gesetzt. Meist besteht diese Kombination aus der Bestrahlung durch spezielle Lichtkämme und der zusätzlichen Einnahme von Medikamenten oder homöopathischen Mitteln. Wer den Geschmack nicht mag, kann zu Kapseln greifen, die das Öl enthalten. Eine weitere Möglichkeit ist, es als Beilage für Gerichte wie Salate zu verwenden. Die orale Einnahme ist möglicherweise ungeeignet, wenn betreffende Personen an einer Überfunktion der Schilddrüse leiden.

Sonstige positive Eigenschaften von Kokosöl

Kokosöl ist nicht nur im Bezug auf Vitiligo wertvoll. Es enthält zahlreiche Vitamine und Mineralien, welche die Haut pflegen und versorgen. Die antibakterielle Wirkung bewirkt, dass Entzündungen schneller verheilen können und Pickel oder Akne im Zaum gehalten werden. Selbst bei Schuppenflechte und Neurodermitis sorgt es beim Anwender für heilende Folgen. Die Entzündungsherde klingen rascher ab und die unangenehmen Beschwerden werden effektiv gelindert. Darüber hinaus profitiert der Körper selbst nach einem Sonnenbrand davon. Die Hautoberfläche wird gestrafft, was einer vorhandenen Cellulite durchaus gut tun kann.

Kokosöl gegen Vitiligo: Ein unsicheres Mittel

Trotz der unbestrittenen Tatsache der vielen Vorteile und heilenden Wirkungen ist Kokosöl kein sicheres Mittel gegen Vitiligo. Es kann aber in Einzelfällen zu einer Verbesserung des Hautbildes führen, was die Nutzung dennoch sinnvoll erscheinen lässt.