Vitiligo: Welche Gegenmittel gibt es?

Von den Krankenkassen als kosmetische Störung abgestempelt, wissenschaftlich noch kaum erforscht und dennoch nicht unbehandelbar ist die Weißfleckenkrankheit. Sie ist im Grunde ungefährlich für die körperliche Gesundheit. Für die Mehrheit der Bevölkerung sind die Symptome, helle Hautflecken abschreckend, da kaum jemand die Hintergründe kennt. Viele halten sie für ansteckend, und meiden daher betroffene. Diese sind oft verzweifelt, und suchen nach einer schnellen Lösung. Die Schulmedizin hat einige Möglichkeiten parat, die aber nicht immer zufriedenstellend für die Patienten sind. Wir zeigen daher, ob und welche Gegenmittel es zu Vitiligo gibt, und wie jeder sie anwenden kann.

Vitiligo: Klassische Therapie als Gegenmittel

Das bekannteste und am häufigsten angewendete Gegenmittel sind die klassischen Therapien, bei denen vor allem auf Bestrahlung gesetzt wird. Aktuell existieren die unterschiedlichsten Varianten, die von der Verwendung kleiner Lichtkämme über große Bestrahlungsgeräte bis hin zu Reisen an das tote Meer gehen. Insbesondere letzteres setzt die erforderlichen Reize für eine neue Pigmentierung der hellen Areale sehr erfolgreich und bereits nach wenigen Wochen. Der Haken: Die Reisen sind teuer und die Kosten werden von vielen Krankenkassen nicht erstattet. Bis sich erste Resultate bemerkbar machen, können mehrere Monate vergehen. Dies benötigt viel Geduld und Durchhaltevermögen.

Wirksames Vitiligo Gegenmittel: Homöopathische Präparate

Homöopathische Präparate sind mittlerweile ein gängiges Gegenmittel zu Vitiligo. Sie werden so verabreicht, dass die Speicher im Körper über Monate lang immer vollständig aufgefüllt sind. Um heraus zu finden, welche Stoffe, Mineralien oder Vitamine geeignet sind, wird eine Untersuchung durchgeführt. Diese ist individuell und nicht zwangsläufig auf andere Personen anwendbar. Denn nicht jeder betroffene hat die gleichen körperlichen Defizite. Zu den Mineralien zählen schüssler Salze, die in Nummern aufgeteilt sind und je einen hauptsächlichen Stoff enthalten. Zu diesen Stoffen gehören zum Beispiel Zink, Kupfer, Calcium oder Magnesium.

Vitiligo: Was bringen frei verkäufliche Tabletten und Salben?

Immer wieder stößt man auf Cremes und Lotionen, die angeblich Wunder wirken sollen. Besonders im Online-Handel sind diese Produkte von den Anbietern als ultimatives Gegenmittel angepriesen. Nicht selten handelt es sich dabei um dubiose Verkäufer. Die Zutaten sind aus einfachsten Mitteln wie Kokosöl zusammen gemischt und bewirken auch nach Monaten der Anwendung meist nichts. Besonders wenn es um Vitiligo geht sind Produkte, die behandelnd oder heilend wirken sollen in der Regel sehr hochpreisig, und stehen damit in keinem Verhältnis zu ihrem Nutzen.

Warum es nicht das eine Gegenmittel gibt

Tatsächlich ist gegen Vitiligo noch kein ultimatives Gegenmittel bekannt. Die Krankheit ist zu komplex, als dass man sie mit Tabletten oder Salben beseitigen könnte. Wer Vitiligo behandeln möchte, sollte daher immer das große Ganze im Blick haben. Dies umfasst neben der äußerlichen Bestrahlung auch Faktoren wie die Ernährung und die Zugabe von Mineralien. Außerdem helfen bestimmte Nahrungsmittel und Kräuter dabei, den Prozess der Repigmentierung zu unterstützen.

Vitiligo: Resümee zum Gegenmittel

Das beste Gegenmittel zu Vitiligo ist, möglichst alle wichtigen Aspekte bei der Therapie abzudecken und die Methoden durchgehend anzuwenden. Es gibt zahlreiche verschiedene Anwendungen, die vielversprechend sind und Potenzial haben. Wer jedoch nach einer Lösung in Pillenform sucht, stößt dabei schnell auf unseriöse Angebote und Versprechungen.