Wann stoppt Vitiligo?

Normalerweise breitet Vitiligo sich zeitlich nicht gleichmäßig aus, sondern in Schüben. Diese Schübe können Tage, Wochen und sogar Monate andauern und unterschiedlich stark verlaufen. Wann und warum sie aufkommen, ist unklar. Man weiß jedoch, dass bestimmte Umstände wie Stress oder besondere Belastungen sie sehr begünstigen. Auch Verbrennungen der Haut oder Schnittwunden sorgen dafür, dass die Wahrscheinlichkeit einer Ausbreitung in absehbarer Zeit erhöht. Wann und ob die Weißfleckenkrankheit schließlich stoppt kann niemals genau vorhergesagt werden. Es gibt aber Statistiken und Studien, die für weitere Informationen sorgen könnten. Diese Informationen sind insbesondere für eine Therapie wertvoll.

Wann Vitiligo stoppt: Zeitraum der Erkrankung

Ein Großteil aller Menschen, die von Vitiligo betroffen sind, hatten die ersten Flecken noch vor dem 20. Lebensjahr. Dies heißt jedoch nicht, dass die Krankheit nicht auch in jedem anderen Alter ausbrechen kann. In einigen Fällen stoppt sie, nach einigen heftigen Schüben und bleibt danach lange stabil. Manchmal ist es aber auch notwendig, eine Therapie zu beginnen, um einen Stillstand zu erreichen. Dies funktioniert auch, indem Schübe unterbunden werden. Möglich, aber weit seltener dagegen ist eine selbstständige Rückbildung der Flecken bis zur vollständigen Repigmentation.

Wie stoppt man die Flecken?

Es gibt zahllose Methoden zur Behandlung einer Vitiligo. Die klassische Bestrahlungstherapie ist hier wohl die bekannteste Lösung. Oft kann dadurch nach einigen Monaten die Ausbreitung gestoppt und die Farbe teilweise oder vollständig wiederhergestellt werden. Es gibt aber keinerlei Garantie für Erfolg. Interessant ist außerdem, dass die unterschiedlichen Regionen des Körpers individuell auf die Bestrahlung anspringen. So repigmentiert das Gesicht beispielsweise recht schnell, während die Flecken sich an den Handflächen und Handrücken besonders hartnäckig halten. Ein Grund, welcher unter anderem daran Schuld ist, könnte wohl die Dicke der Hautschichten sein.

Weitere Maßnahmen gegen Vitiligo

Mit Hilfe der Homöopathie, Anwendungen aus der Naturheilkunde und der Ernährung können die Erfolge eine Bestrahlungstherapie deutlich verbessert und schneller herbei geführt werden. Es bestehen eine ganze Reihe von erfolgversprechenden Möglichkeiten, wie beispielsweise die Einnahme von homöopathischen Medikamenten. Ganz vorne mit dabei sind die Schüssler Salze, welche mit minimalen Dosierungen darauf hin arbeiten, die Pigmentzellen zu aktivieren. Diese Mittel sind normalerweise frei verkäuflich und in jeder Apotheke erhältlich. Wenn es um die Ernährung geht, steht die Reduzierung von Alkohol, Industriezucker und Fertiggerichten ganz oben auf der Liste.

Warum Vitiligo nur selten von alleine stoppt

Vitiligo ist kein reines Hautproblem, sondern eine tief sitzende autoimmune Erkrankung. Nur in etwa einem von 10 Fällen heilt diese Störung von selbst und ohne weiteres Zutun ab. Das Wachsen der Flecken stoppt daher auch in der Regel nicht ohne weiteres. Dies ist jedoch kein Grund zu resignieren, dank vieler Möglichkeiten zur Behandlung. Entscheidend ist dabei vor allem die Vorgehensweise. Auch schnelle Lösungen sind nicht zu erwarten, mit ersten Repigmentierungen ist normalerweise frühestens in 2 Wochen durchgehender und umfassender Behandlung zu rechnen.

Wann Vitiligo stoppt: Unser Fazit

Vitiligo stoppt nur selten von selbst, noch seltener ist allerdings eine spontane Rückentwicklung bis hin zur Heilung ohne Therapie. Diese kann jedoch sehr viel Zeit in Anspruch nehmen und mehrere Monate dauern. Es ist daher vorteilhaft, so früh wie möglich mit der richtigen Behandlungsmethode zu beginnen.